Mobilisierungsstrategien zur (politischen) Online-Partizipation

Unter diesem Titel geht Hannes Jähnert in die 8. Runde der NPO-Blogparade.

Die Beispiel von Barak Obama und Angela Merkel zeigen, dass es schon möglich ist, über das Internet eine gewisse Mobilisierung der „Massen“ zu erreichen. Sind das aber nicht Einzelfälle? Was ist zu tun, damit auf wesentlich breiterer Front eine Online-Partizipation erreicht werden kann.

Ein weiteres gutes Beispiel ist die Möglichkeit zum Einreichen, Mitzeichnen und Disklutieren einer Petition über eine Webseite des Bundestages. Per 21.5.2009 hat die Petition Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten 89.658 Mitzeichner und 5.388 Kommentare erfahren. Leider ist das hier noch ein Einzelfall.

Woran liegt es, dass die Online-Partizipation weit hinter den technischen Möglichkeiten, die das Internet bietet, zurück hängt? Für mich gibt es einige Gründe, die aus meiner subjektiven Sicht dafür verantwortlich sind.

  • Das Internet wird von den älteren Menschen noch nicht in dem Maße genutzt, wie es wünschenswert wäre.
  • Es bestehen zu wenig Netzwerke, die für den Aufruf zu einer Online-Partizipation genutzt werden können. Twitter und Facebook reichen hier einfach nicht aus.
  • Der Zeitaufwand, um im Internet mit derartigen Strategien etwas zu bewegen, scheint vielen Menschen zu hoch.
  • Das sind mit Sicherheit nicht alle Gründe, die eine Online-Partizipation erschweren. Ich denke, wir bekommen hier weitere Denkanstöße und das ist ja schließlich der Sinn dieser Blog-Parade.

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    Die Weisheit der Vielen ….

    ich las das Buch von James Surowiecki und stelle mir nun die Frage: „Brauchen die deutschen Firmen überhaupt Berater?“

    Wenn es wirklich wahr ist, dass heterogene Gruppen bessere Entscheidungen fällen, als Spezialisten, dann steckt da ein echtes Potenzial in den Firmen. Die Frage ist nur, wie gelingt es dem Management, dies auch zu nutzen.

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    Was macht eine gute Präsentation aus? Kennen Sie die 10/20/30 Regel?

    Die Regel besagt: Jede Präsentation soll 10 Folien haben, nicht länger als 20 Minuten dauern und kein Text soll kleiner als 30 Pixel sein. Aber, was passiert, wenn Sie 45 Minuten sprechen sollen?
    Das ist eine Fangfrage auf zwei Ebenen. Zuerst gilt die Regel 10/20/30 bindend für Ihre Präsentation. Typisch ist, Sie haben keine Mindestzeit, sondern eine maximale Zeit.
    Zweitens sollten Sie aus Qualitätsgründen die Regel befolgen. Nicht umsonst heißt es: „In der Kürze liegt die Würze“. Wenn Sie das Thema in 20 Minuten behandeln können, es spricht nur für Sie. Die restlichen 25 Minuten können Sie für eine Diskussion oder für Fragen und Antworten verwenden. Das erhöht nur die Bedeutung Ihrer Präsentation.

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    NPO- Blogparade Nr. 7: Gibt es eine eigene Web 2.0-Marketingstrategie für Nonprofit-Organisationen?

    Meine Sicht ……
    ich engagiere mich nur für kleine, eher kleinste NPO’s und möchte/kann eben nur aus dieser Sicht die Frage beleuchten.
    Ob es nun eine eigene Web 2.0-Marketingstrategie für NPO‘s gibt oder nicht, ist für mich nicht von so entscheidender Bedeutung.
    Wichtig scheint mir jedoch die Feststellung zu sein, dass jede, noch so kleine NPO, für sich eine Strategie haben bzw. entwickeln muss, wie sie die klassischen Aufgaben des Marketings (Marktforschung und Umfeldanalyse, Zielformulierung, Strategiefestlegung, Marketing-Mix und Marketing-Controlling) für die eigene Organisation nutzen will.
    Ohne ein auf die Organisationsgröße angepasstes Marketing geht es aus meiner subjektiven Sicht einfach nicht. Vieles würde dem Zufall überlassen bleiben.
    Das man sich dabei der etablierten Regeln des Marketing bedient und nach „good practice“ sucht ist für mich eigentlich selbstverständlich

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    Einsatz von Online-Videos: PR-Branche hat im Vergleich zum Journalismus Nachholbedarf

    bwb-studie

    Einsatz von Online-Videos: PR-Branche hat im Vergleich zum Journalismus Nachholbedarf
    Im Vergleich zu Redaktionen haben Unternehmenspressestellen und PR-Agenturen beim Einsatz von Bewegtbild im Internet noch Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis der Bewegtbild-Studie 2008, die die Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der dpa-Tochter news aktuell erstellt hat. Insgesamt haben 2.400 Fach- und Führungskräfte aus Journalismus und Public Relations an der Befragung teilgenommen.
    So geben 60 Prozent der Journalisten an, dass ihre Redaktion bereits Bewegtbilder im Internetauftritt anbietet. Weitere zwölf Prozent haben zumindest konkrete Pläne dafür. Pressestellen und PR-Agenturen sind bei der Nutzung dieser Inhalte verhaltener: Hier geben nur 40 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen mit Video-Content arbeitet. Jede siebte PR-Abteilung oder Agentur plant entsprechende Aktivitäten. Eine Minderheit der Redaktionen und Unternehmen hat sich bis jetzt mit diesem Thema noch nicht befasst: Zehn Prozent der Journalisten und rund zwölf Prozent der PR-Verantwortlichen sagen, dass sich ihr Unternehmen mit Videocontent im Internet noch nicht beschäftigt hat.
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    6. Runde NPO-Blogparade: Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt?

    Manchmal überschneiden sich ja auch Gedanken. Seit einigen Wochen arbeite ich an zwei kurzen Videos (Bewegtbilder), um für das bürgerschaftliche Engagement zu werben.
    Ich hatte bereits in einem früheren Beitrag hier über das Projekt „Bürgerschaftliches Engagement hat viele Gesichter“ berichtet. Dort möchte ich 25 Projekte ganz kurz vorstellen und Bilder von den Akteueren zeigen.
    In dem zweiten Projekt geht es mir darum, drei etwas ausführlichere Beschreibungen zu geben. Den aktuellen Stand zu diesem Projekt zeige ich weiter unten.

    Das war die Vorrede, nun zu der Fragestellung. Und Antworten dazu aus meiner subjektiven Sicht. Mit der Erstllung von Videos hatte ich mich bisher noch nie so richtig befasst, obwohl ich eine Canon MV 5i schon seit einigen Jahren besitze. War mir persönlich immer zu kompliziert und ich hatte auch keinen Zugang zu der richtigen Software, um die Aufnahmen zu einem Film zu machen. Ich habe mehr fotografiert und es da zu Ergebnissen gebracht, mit denen ich durchweg zufrieden war und noch bin. Dann habe ich eigentlich mehr durch Zufall mit einer ganz normalen Digitalcamera eine kurze Sequenz gefilmt. Dabei habe ich dann gemerkt, das es eigentlich gar nicht so schwer ist, daraus einen kurzen Clip zu machen, den man auch veröffentlichen kann. Nun war mein Interesse geweckt. Angeregt durch verschiedene Videos, von anderen Autoren, habe ich dann versucht, ob es mir nicht gelingen kann, einen kurzen Film, als Werbung für bürgerschaftliches Engagement zu machen. Dabei ist es für mich schwierig, den „roten Faden“ zu finden, um die späteren Zuschauer nicht zu langweilen. Beim Filmaterial konnte ich beim zweiten Projekt auf Filme zurückgreifen, die Profis erstellt hatten. Natürlich mit Genehmigung. So konnte ich mich voll und ganz erst einmal auf die Technik konzentrieren. Hier gab es viel zu lernen. Denn nicht jede Sequenz, die ich auf meinem iMAC produziert hatte, konnten andere Bewundern. Nun musste ich mich damit beschäftigen, wie konvertiert man Videos, damit sie auf anderen Plattformen auch betrachtet werden können. Der nächste Schritt wird das nachträgliche Vertonen sein.
    Aus dieser kurzen Schilderung ergeben sich für mich einige Gründe, die bisher die Nutzung von Bewegtbildern durch NPO’s verhindert haben:

    • Der Nutzen wurde bisher noch nicht so richtig erkannt.
    • Das notwendige Wissen und Können um Software und Hardware ist nicht vorhanden.
    • Und überhaupt, wie geht man vor, um einen interessanten Film zu machen.
    • Die Zwickmühle: Profis (und entsprechende Kosten) vs. Marke Eigenbau (mit den entsprechenden Qualitätsproblemen).
    • Ein kleines Team, auch wenn noch wenig Know-how vorhanden ist, scheint mir wesentlich besser zu sein, als ein einziger Macher.

    Das zweite Projekt habe ich nun auf YouTube veröffentlicht.

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    Logo für die NPO-Blogparade

    Hier nun das Logo für die NPO-Blogparade.

    200 px breit

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    Zum Blog der NPO-Blogparade hier

    Das Logo in verschiedenen Größen hier

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